Bei Häusern geht das jedenfalls schon. Entnehmen wir zumindest einem Artikel im KURIER über Erwin Thoma und seine Methode mit Holz zu arbeiten.

KURIER 20121107

"Nachhaltig bauen ist keine Mode, die wieder geht“

Baumstark. Erwin Thoma baut Gebäude aus purem Holz, ausschließlich mit mechanischen Verbindungen, ohne Holzleim. Der Salzburger Unternehmer macht sich die Quell-Eigenschaften von Rotbuchenholz zunutze. Was wie Holzfachchinesisch klingt, ist in Wirklichkeit einfach genial. Kanthölzer und Bretter werden waagrecht, senkrecht und diagonal zu kompakten Bauelementen geschichtet. Staubtrockene harte Buchenholzdübel durchdringen diese Schichten aus weicherem Holz. Die Dübel nehmen die Restfeuchte der Kanthölzer und Bretter auf, quellen auf und verbinden Bauholz und Dübel zu einem massiven Ganzen. Die Idee zu diesem Patent (Holz100), das er Ende der 1990eranmeldete, stammt von Thomas Großvater, einem Zimmermann. Die Wände seiner Blockhäuser und Großhotels halten bombensicher und sind doch elastisch, genau wie bei einem Baum, von denen man sich das Prinzip abgeschaut hat. Die Dübel entsprechen den Querzellen im Holz – „eine statisch vollkommene Konstruktion, die kein Ingenieur oder Softwareprogrammierer besser machen könnte“. Paradehäuser Das Holz-Hotel auf der Forsthofalm bei Leogang ist aus leim- und metallfreien Holzmassivwänden gebaut, die von 70.000 Holzdübeln zusammengehalten werden. Voll bio. Das energieautarke Filmarchiv in Laxenburg und abhörsichere Holzbauten für das skandinavische Militär sind Renommierbauten. Thoma: „Nachhaltigkeit ist keine Mode, die kommt und geht.“ 

 

 

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